Phishing: Aktuelle Mitteilung zu ihrem Karten-Konto

Phishing-Mails tau­chen heute wirk­lich über­all auf. Oft erkennt man sie schon an furcht­bar schlech­tem Deutsch, aber heute tru­delte eine ins Post­fach, die wirk­lich mal gar nicht so schlecht war:

Von: mastercard info@info-cardservice.org über smtp.com
Tageszeit bei Versender: Gesendet um 16:24 (GMT-08:00).
Aktuelle Tageszeit an diesem Ort: 13:36
Antwort an: info-cardservice.org
Datum: 27. Februar 2012 16:24
Betreff: [Info] Aktuelle Mitteilung zu Ihrem Karten-Konto 27.02.2012
Signiert durch: smtp.com

Sehr geehr­ter Kar­ten­in­ha­ber, sehr geehrte Karteninhaberin,

mit Bedau­ern müs­sen wir Ihnen die tem­po­räre Aus­set­zung Ihrer Mas­ter­card mit­tei­len.
Der Grund hier­für sind die neuen Sicher­heits­richt­li­nien, wel­che für jeden unse­rer Kun­den gel­tend sind und bestä­tigt wer­den müssen.

Unsere Mit­ar­bei­ter aus dem Bereich der Kun­den­be­treu­ung und Sicher­heit haben fest­ge­stellt, dass Sie noch keine Veri­fi­zie­rung Ihrer Mas­ter­card durch­ge­führt haben.

Solange Sie die Veri­fi­zie­rung nicht durch­ge­führt haben, wird es uns nicht mög­lich sein Ihre Mas­ter­card frei­zu­schal­ten.
Wenn Sie jedoch nicht auf den Ser­vice von Mas­ter­card ver­zich­ten möch­ten und Ihre Mas­ter­card wei­ter­hin rei­bungs­los und sicher nut­zen wol­len, haben Sie die Mög­lich­keit eine Veri­fi­zie­rung durch­zu­füh­ren.
Mit die­sem Ver­fah­ren schal­ten Sie Ihre Mas­ter­card unver­züg­lich wie­der voll­stän­dig frei.

Hierzu besu­chen Sie die unten auf­ge­führte Seite, auf wel­cher Sie ein For­mu­lar vor­fin­den.
Tra­gen Sie dort Ihre Daten ein und ver­ge­wis­sern Sie sich noch­mals, dass diese kor­rekt ein­ge­tra­gen wur­den.
Wei­tere Infor­ma­tio­nen zu Ihrer Sicher­heit und zur Veri­fi­zie­rung fin­den Sie selbst­ver­ständ­lich auf der fol­gen­den Seite:

Sicher­heit und Datenschutz

Viel Ver­gnü­gen mit Ihrer Mas­ter­card und einen schö­nen Tag wünscht Ihnen
Die­ter Hammle.

Mas­ter Card Europe SPR.L.
Rep­re­sen­ta­tive Office Ger­many
Unter­schwer­in­stiege 5b
60537 Frank­furt am Main
Deutsch­land
Tele­fon: +49 [0] 63 93 13 13 0
Tele­fax: +49 [0] 63 93 13 13 10

Der Link „Sicher­heit und Daten­schutz” ver­weist dabei auf die URL

info-cardservice.org/?www.mastercard.com/de/privatkunden/start.html

Auf der Seite ist ein iFrame, wel­ches auf eine Seite mit der URL

www.mesesat.de/msc/

ver­weist. Diese Web­site hat natür­lich über­haupt nichts mit Mas­ter­card zu tun, auch, wenn sie auf den ers­ten Blick so wir­ken mag:

Mit dieser Seitee sollen die Mastercard-Kunden genötigt werden

Mit die­ser Sei­tee sol­len die Mastercard-Kunden genö­tigt werden

Auf der Fol­ge­seite geht es dann rich­tig zur Sache. Hier wird alles abge­fragt. Namen, Geburts­da­tum, Adresse, Kre­dit­rah­men, der noch nicht aus­ge­schöpft ist, Tele­fon­num­mer und natür­lich die Kre­dit­kar­ten­num­mer — inklu­sive Prüfziffer.

Auf dieser Seite sollen alle Daten ausgespäht werden

Auf die­ser Seite sol­len alle Daten aus­ge­späht werden

Ner­vi­ges Phishing-Volk. Hof­fent­lich haben sie kei­nen Erfolg mit die­ser Aktion. Aller­dings kenne ich selbst den ein oder ande­ren Kan­di­da­ten, der dar­auf sicher rein­fal­len würde.

Wich­ti­ger Hin­weis: Wer den Betrü­gern auf den Leim gegan­gen ist, der sollte seine Kre­dit­karte sofort sper­ren las­sen! Bitte auch die Hin­weise von Mas­ter­card beach­ten.

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Brief an einen Hintermann

Sehr geehr­ter Hintermann,

auch, wenn wir uns nicht per­sön­lich ken­nen und wahr­schein­lich nie gese­hen haben, möchte ich heute ein paar Zei­len an dich rich­ten — denn wir tei­len ein gemein­sa­mes Schick­sal: Wir möch­ten mor­gens beide über eine dicht befah­rene Straße zur Arbeit.

Der Weg zur Arbeit, täg­lich der glei­che Weg. Für mache stres­sig, für andere weni­ger. Ein Weg, der mit vie­len Tücken gepflas­tert ist. Zum Bei­spiel ste­hen dort am Stra­ßen­rand immer wie­der Schil­der — rund, mit roter Umran­dung, und einer Zahl drin. Diese Schil­der, lie­ber Hin­ter­mann, geben die maxi­mal erlaubte Geschwin­dig­keit an. Sie sind dabei aber kei­nes­wegs unver­bind­li­cher Vorschlag.

Ich, für mei­nen Teil, lie­ber Hin­ter­mann, halte mich an diese Geschwin­dig­keits­be­gren­zun­gen. Auch dort, wo nicht die bekann­ten Posi­tio­nen der Blit­zer sind. Das hat für mich den net­ten Neben­ef­fekt, dass ich auf einer grü­nen Welle die kom­plet­ten 6 km auf die­ser Straße her­un­ter­rei­ten kann. Du kannst das auch, immer­hin bist Du hin­ter mir. So kommst auch du wirt­schaft­lich zu dei­nem Ziel.

Daher freue ich mich sehr, immer wie­der von dir, lie­ber Hin­ter­mann, Bekun­dun­gen dei­nes Dan­kes und dei­ner Wert­schät­zung in Form von sich stän­dig wie­der­ho­len­den Licht­si­gna­len zu erhal­ten. Aller­dings soll­test du etwas daran ver­bes­sern. Zum einen macht es Sinn, deine Spur zu hal­ten — das ist ein­fach unge­fähr­li­cher und wirkt nicht so unsi­cher. Zum ande­ren wäre es toll, wenn du dar­auf ach­test, dass du einen ver­nünf­ti­gen Sicher­heits­ab­stand ein­hälst. Der liegt übri­gens bei mehr als 2 Metern. So dicht, wie du mir auf­fährst, parke ich nicht mal ein. Wenn dir das zu schwer ist, könnte ich mir vor­stel­len, meine Geschwin­dig­keit soweit zu redu­zie­ren, dass sie zu dei­nem Abstand passt. Nur würde ich dann sicher­lich die grüne Welle verpassen.

Manch­mal werde ich aller­dings das Gefühl nicht los, dass du mir eigent­lich nicht deine Wert­schät­zung und dei­nen Dank mit­tei­len möch­test, son­dern mich viel­mehr dazu bewe­gen willst, die Geschwin­dig­keits­be­gren­zung zu über­schrei­ten. Warum eigent­lich? Was hät­test du davon? Ich ver­stehe es nicht. Keine grüne Welle, mehr Stress, höhere Unfall­ge­fahr, höhere Affi­ni­tät für Knol­len… nichts, was ich wirk­lich als Vor­teil sehe. Oder sind es die 30 Sekun­den Zeit­ge­winn, die du dir erwar­test? Dann emp­fehle ich aller­dings, ein­fach eine Minute frü­her auf­zu­ste­hen. Dann hast du sogar dop­pelt so lange Zeit und kannst noch ent­spann­ter zur Arbeit kom­men. Ich stehe recht­zei­tig auf und ver­lasse recht­zei­tig das Haus. Aus Erfah­rung kann ich dir also sagen, dass es funk­tio­niert. Außer­dem wärest du dann mit Sicher­heit vor mir und kannst dein eige­nes Tempo machen.

Viele Grüße von dei­nem Vor­der­mann,
der sich auch mor­gen wie­der an die Ver­kehrs­re­geln hal­ten wird.

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Noch ein Nagios-/Icinga-Plugin: Das T-Home/Telekom Speedport W920V

check_speedport_w920v.pl in Aktion

check_speedport_w920v.pl in Aktion

Die Ent­wick­lung mei­nes ers­ten Nagios-/Icinga-Plugin ges­tern hat rich­tig Spaß gemacht. Heute sollte die Kon­fi­gu­ra­tion mei­nes Icinga-Systems abge­schlos­sen wer­den, doch dabei fiel mir auf, dass mein DSL-Router Speed­port W920V von der Tele­kom bzw. von T-Home noch nicht bzw. nur durch einen sim­plen Ping über­wacht wurde.

Gerne hätte ich noch mehr Infor­ma­tio­nen gehabt, zum Bei­spiel die aktu­elle öffent­li­che IP-Adresse und auch die Band­breite des Up– und Down­streams. Nach einem kur­zen Ver­such war aber klar, was ich von vorn her­ein befürch­tete: Mit SNMP komme ich hier nicht wei­ter. Ein ande­rer Ansatz muss her.

Nun hat der Rou­ter eine kleine Status-Seite auf dem Web-Interface, wel­che alle Infor­ma­tio­nen ent­hält, die ich brau­che. Also beschloss ich, ein Plu­gin zu schrei­ben, wel­ches diese Seite auswertet.

Diese Daten bzw. Infor­ma­tio­nen kön­nen zur Zeit gewon­nen werden:

  • Access/public_ip — Aktu­elle öffent­li­che IP-Adresse
  • Access/always_on — Ist der Rou­ter so kon­fi­gu­riert, dass der die Inter­net­ver­bin­dung bei Tren­nung gleich wie­der herstellt?
  • DSL/upstream — Aktu­elle Geschwin­dig­keit des Upst­reams in kBit/s
  • DSL/downstream — Aktu­elle Geschwin­dig­keit des Down­streams in kBit/s
  • WLAN/active — Ist das WLAN aktiviert?
  • WLAN/encrypted — Ist das WLAN verschlüsselt?

Die Aus­wer­tung funk­tio­niert genau so, wie bei mei­nem ers­ten Plu­gin. Viel­leicht schreibe ich noch ein paar Kon­fi­gu­ra­ti­ons­vor­schläge und eine Vor­lage für die Com­mands. Aber heute nicht mehr. Es muss eine Über­sicht aus der Hilfe genügen:

check_speedport_w920v.pl - Checks various Telekom Speedport W920V parameters for Nagios/Icinga
Version 0.0.1.1

Copyright (c) 2012 by Juergen Edelbluth <www.jued.de>
Licensed and released under GPL v3.

Provided as-is - no warranty.

Usage:
	./check_speedport_w920v.pl
	     -H <HostAddress>
	     -T <TestName>
	     -o <ValueForOK>
	     [-no]
	     -w <ValueForWarning>
	     [-nw]
	     -c <ValueForCritical>
	     [-nc]
	     [-v]
	     [-h]
	     [-t <timeout_sec>]
	     [-f <StateOnFail>]
	     [-u <StateOnUnknown>]

	Parameters:
	    -h                       Show help and exit with status UNKNOWN
	    -H <HostAddress>         The IP address or the host name of the speedport
	    -T <TestName>            The Test to execute. See listing below.
	    -o <ValueForOK>          Regular expression to identify a result that is considered to be OK
	    -w <ValueForWarning>     Regular expression to identify a result that is considered to be a WARNING
	    -c <ValueForCritical>    Regular expression to identify a result that is considered to be a CRITICAL
	    -t <Timeout_Secs>        Timeout in seconds. From 1 to 60. (default: 5) [optional]
	    -f <StateOnFail>         Status (OK, WARNING, CRITICAL, UNKNOWN) to report when query failed (default: UNKNOWN) [optional]
	    -u <StateOnUnknown>      Status (OK, WARNING, CRITICAL, UNKNOWN) to report when no result rule matched (default: UNKNOWN) [optional]
	    -v                       Verbose output

	Negation of -c -w -o:
	    You might want to negate the meaning of a -c -w or -o regex, so that the condition is fulfilled when the regex
	    does not match the query result.
	    -no                      Negate -o regex
	    -nw                      Negate -w regex
	    -nc                      Negate -c regex 

	There are following Tests (-T):
		Access/public_ip         Get the current public IP address (or 'unknown')
		Access/always_on         Get the "Always on" config state ('yes' or 'no')
		DSL/upstream             Upstream in KiloBit/s
		DSL/downstream           Downstream in KiloBit/s
		WLAN/active              Is the WLAN active?
		WLAN/encrypted           Is an WLAN encryption configured?

	IMPORTANT: This Plugin needs LWP::UserAgent and LWP::Protocol::https installed! Use CPAN or your package management system.

	Only tested with the German language version of the w920v with the firmware version 65.04.78.

Wich­tig: Zum Betrieb müs­sen LWP::UserAgent und LWP::Protocol::https instal­liert sein.

Zum Down­load gibt es das Ganze wie­der bei Sourcef­orge. Viel­leicht hat ja jemand auch Lust, dass mit einem ande­ren Speed­port aus­zu­pro­bie­ren und mit Feed­back zu geben.

Die jeweils aktu­elle Ver­sion steht hier zum ♦ Down­load.

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Plesk® mit sporadischem Fehler 500 — ein Sonntagsmärchen

Eigent­lich wollte ich nur schnell…” — viele Ody­seen begin­nen so. Und auch meine heu­tige Sonn­tagsody­see nahm so ihren Anfang.

Eigent­lich wollte ich nur schnell auf mei­nem Web­ser­ver ein Betriebs­sys­tem­up­date durch­füh­ren. Das ging auch soweit pro­blem­los, und auch erste Tests waren viel­ver­spre­chend — bis auf Plesk®. Zwar konnte ich mich noch pro­blem­los ein­log­gen, aber es begann schon damit, dass die Über­sichts­seite leer blieb. Auch das Con­trol Panel und andere Sei­ten waren ohne Anzeige.

Die Sei­ten ant­wor­te­ten alle mit einem „Error 500 — Inter­nal Ser­ver Error”. Na klasse. Ich durch­suchte also die gän­gi­gen Logs, fand aber keine auf­fäl­li­gen Anga­ben. Es funk­tio­nierte ein­fach nicht mehr.

Web­ser­ver, E-Mail und alle ande­ren Dienste funk­tio­nie­ren noch präch­tig. Was also tun? Auf das letzte Snap­shot Backup zurück­sprin­gen? Diese Option  steht immer offen, das letzte Backup ist nur wenige Minu­ten alt. Also kann ich in Ruhe ein wenig experimentieren.

In der Ver­gan­gen­heit nutze ich häu­fi­ger ein Skript aus dem Lie­fer­um­fang von Plesk®, um größ­tere Plesk®-Updates zu instal­lie­ren. Also ver­suchte ich es mit die­sem Installer.

/usr/local/psa/admin/bin/autoinstaller

Das Skript stellte einige Fra­gen, die meist mit den stan­dard­mä­ßig aus­ge­wähl­ten Optio­nen beant­wor­tet wer­den konn­ten. Sogar ein Update auf eine neuere Ver­sion wurde ange­bo­ten, wel­ches ich gerne annahm.

Nach eini­ger Zeit war die Instal­la­tion fer­tig — es gab eine Reihe an War­nun­gen, aber nichts, was wirk­lich welt­be­we­gend wäre.

Zu mei­ner Über­ra­schung funk­tio­nierte nun wie­der alles, und auch nach einem „Sicher­heits­neu­start” war alles noch im grü­nen Bereich. Der Sonn­tag ist gerade noch so geret­tet worden.

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Icinga-/Nagios-Plugin für HP ProCurve 1810G

check_hp_procurve.pl in Aktion

check_hp_procurve.pl in Aktion

Manch­mal, wenn man ein­fach nichts pas­sen­des für den eige­nen Bedarf fin­det, muss man eben selbst ran. In mei­nem Falle geht es um die Über­wa­chung mei­nes HP Pro­Curve 1810G-24 mit Icinga. Die­ser Switch ist nur rudi­men­tär ver­walt­bar, aber es las­sen sich den­noch eine Reihe an Infor­ma­tio­nen her­aus kit­zeln — sogar über SNMP.

Eines vor­weg: Natür­lich las­sen sich alle Infor­ma­tio­nen auch mit check_snmp gewin­nen, aber ich wollte gleich noch ein paar Funk­tio­nen zur Bewer­tung der Ergeb­nisse haben. Manch­mal möchte man, dass ein Port eben im Nor­mal­fall „down” ist.

So ent­stand am heu­ti­gen Nach­mit­tag ein rudi­men­tä­res Plu­gin für Icinga, das Monitoring-System, dem ich hier ein­setze. Natür­lich funk­tio­niert es auch für Nagios.

Prin­zi­pi­ell funk­tio­niert das Plu­gin wie folgt:

  1. Hole die gewünschte Information
  2. Ver­glei­che das Ergeb­nis mit den Vor­ga­ben für OK, WARNING und CRITICAL — diese Vor­ga­ben beste­hen aus Regu­lä­ren Aus­drü­cken (Regu­lar Expres­si­ons) und sind auch als Gan­zes negierbar.
  3. Gib den ent­spre­chen­den Wert zurück

Fol­gende Tests bzw. Infor­ma­ti­ons­an­for­de­run­gen sind bereits implementiert:

  • sys­Desc — Hole die System-Beschreibung (ent­hält Infor­ma­tio­nen zum Pro­dukt und zur ver­wen­de­ten Code-Version)
  • sys­Up­time — Hole die System-Uptime
  • sys­Name — Hole den System-Namen
  • sys­Con­tact — Hole den System-Kontakt (z. B. Name des Administrators)
  • sys­Lo­ca­tion — Hole den System-Standort
  • port­Sta­tus — Ist der Port in Ver­wen­dung oder nicht („up” bzw. „down”)?
  • por­tAd­min­Sta­tus — Ist der Port akti­viert oder deaktiviert?
  • port­Speed — Mit wel­cher Geschwin­dig­keit wird gear­bei­tet (100 MBit/s, 1 GBit/s)?
  • port­Type — Fast Ether­net, Giga­bit Ethernet
  • port­Desc — Beschrei­bung des Ports
  • port­In­Bytes — Ein­ge­gan­gene Bytes am Port
  • por­tOut­Bytes — Aus­ge­gan­gene Bytes am Port
  • portI­nEr­rors — Anzahl der feh­ler­haf­ten Ein­gangs­pa­kete am Port
  • por­tOu­tEr­rors — Anzahl der feh­ler­haf­ten Aus­gangs­pa­kete am Port
  • portMTUMTU des Ports

Pro­bleme gibt es selbst­ver­ständ­lich auch (noch). So funk­tio­niert zum Bei­spiel noch keine Bestim­mung der ver­wen­de­ten Band­breite eines Ports. Lei­der schei­nen die dazu gehö­ri­gen Werte bei 2147483647 auf­zu­hö­ren und dann nicht mehr wei­ter zu zäh­len. Auf dem Web-Interface hin­ge­gen geht es wei­ter. Da muss ich wohl noch ein wenig Hirm­schmalz investieren.

Zum Down­load steht diese erste Ver­sion bei Sourcef­orge. Da das Plu­gin kom­plett in Perl geschrie­ben ist, ist eine ein­fa­che Anpas­sung an eigene Bedürf­nisse mög­lich und selbst­ver­ständ­lich auch im Rah­men der GPLv3 erlaubt und erwünscht.

Hier ein Aus­schnitt aus dem Hilfe-Text, der alle Kon­fi­gu­ra­ti­ons­op­tio­nen auf­lis­tet und Kon­fi­gu­ra­ti­ons­emp­feh­lun­gen gibt:

Usage:
    ./check_hp_procurve.pl
         -H <HostAddress>
         [-C <CommunityString>]
         -T <TestName>
         -o <ValueForOK>
         [-no]
         -w <ValueForWarning>
         [-nw]
         -c <ValueForCritical>
         [-nc]
         [-v]
         [-h]
         [-t <timeout_sec>]
         [-p <Port>]
         [-f <StateOnFail>]
         [-u <StateOnUnknown>]
         [-1810G]

    Parameters:
        -h                       Show help and exit with status UNKNOWN
        -H <HostAddress>         The IP address or the host name of the switch
        -C <CommunityString>     The SNMP community string (default: public) [optional]
        -T <TestName>            The Test to execute. See listing below.
        -o <ValueForOK>          Regular expression to identify a result that is considered to be OK
        -w <ValueForWarning>     Regular expression to identify a result that is considered to be a WARNING
        -c <ValueForCritical>    Regular expression to identify a result that is considered to be a CRITICAL
        -t <Timeout_Secs>        Timeout in seconds. From 1 to 60. (default: 5) [optional]
        -p <Port>                SNMP port of the switch. (default: 161) [optional]
        -f <StateOnFail>         Status (OK, WARNING, CRITICAL, UNKNOWN) to report when SNMP query failed (default: UNKNOWN) [optional]
        -u <StateOnUnknown>      Status (OK, WARNING, CRITICAL, UNKNOWN) to report when no result rule matched (default: UNKNOWN) [optional]
        -1810G                   Traffic counting for 1810G (EXPERIMENTAL) (not implemented yet)
        -v                       Verbose output

    Negation of -c -w -o:
        You might want to negate the meaning of a -c -w or -o regex, so that the condition is fulfilled when the regex
        does not match the query result.
        -no                      Negate -o regex
        -nw                      Negate -w regex
        -nc                      Negate -c regex

    Additional parameters, depending on test to execute:
        -i <InterfaceNumber>     Interface number (switch port from 1..max)

    There are following Tests (-T):
        sysDesc                  Get the switch system description
        sysUptime                Get the switch uptime
        sysName                  Get the switch system name
        sysLocation              Get the switch location
        sysContact               Get the contact name for the switch
        portStatus               Get the operative port status (up/down). Needs parameter -i.
        portAdminStatus          Get the administrative port status (up/down). Needs parameter -i.
        portSpeed                Get the Port Speed in Bits per Second. Needs parameter -i.
                                 0 = not connected, 10000000 = 10 MBit/s, 100000000 = 100 MBit/s, 1000000000 = 1000 MBit/s
        portType                 Get the Port type. Needs paramenter -i.
                                 possible return values: GigabitEthernet, FastEthernet, other or the Type ID.
        portDesc                 Port Description. Needs parameter -i.
        portInBytes              Get the incoming bytes on this port. Needs parameter -i.
        portOutBytes             Get the incoming bytes on this port. Needs parameter -i.
        portInErrors             Get number of incoming errors on this port. Needs parameter -i.
        portOutErrors            Get number of outgoing errors on this port. Needs parameter -i.
        portMTU                  Get the MTU of this port. Needs parameter -i.

    Configuration proposals:
    +-----------------------+-----------------------+-----------------------+-----------------------+-----------------------+-----------------------+
    | Test (-t)             | OK-Value (-o)         | Warning-Value (-w)    | Critical-Value (-c)   | On SNMP Fail (-f)     | On Unknown (-u)       |
    +-----------------------+-----------------------+-----------------------+-----------------------+-----------------------+-----------------------|
    | sysDesc               | <empty>               | "/^$/"                | <empty>               | CRITICAL              | OK                    |
    | sysUptime             | <empty>               | <empty>               | <empty>               | CRITICAL              | OK                    |
    | sysName               | <empty>               | "/^$/"                | <empty>               | CRITICAL              | OK                    |
    | sysLocation           | <empty>               | "/^$/"                | <empty>               | CRITICAL              | OK                    |
    | sysContact            | <empty>               | "/^$/"                | <empty>               | CRITICAL              | OK                    |
    | portStatus            | "/^UP$/"              | <empty>               | "/^DOWN$/"            | CRITICAL              | CRITICAL              |
    | portAdminStatus       | "/^UP$/"              | "/^DOWN$/"            | <empty>               | CRITICAL              | CRITICAL              |
    | portSpeed             | "/^1([0]{8,9})$/"     | "/^1([0]{7,7})$/"     | <empty>               | CRITICAL              | WARNING               |
    | portType              | <empty>               | <empty>               | <empty>               | CRITICAL              | OK                    |
    | portDesc              | <empty>               | <empty>               | <empty>               | CRITICAL              | OK                    |
    | portInBytes           | <empty>               | <empty>               | <empty>               | CRITICAL              | OK                    |
    | portOutBytes          | <empty>               | <empty>               | <empty>               | CRITICAL              | OK                    |
    | portInErrors          | <empty>               | "/^(^(0))$/" (-nw)    | <empty>               | CRITICAL              | OK                    |
    | portOutErrors         | <empty>               | "/^(^(0))$/" (-nw)    | <empty>               | CRITICAL              | OK                    |
    | portMTU               | <empty>               | <empty>               | <empty>               | CRITICAL              | OK                    |
    +-----------------------+-----------------------+-----------------------+-----------------------+-----------------------+-----------------------+

    WARNING: portInBytes, portOutBytes, portInErrors, portOutErrors seems to end at 2147483647 and stops counting there.

    Traffic measuring mode for 1810G (-1810G):
        WARNING! This is a highly experimental feature! Be advised, it deletes the switch counters!
        When -1810G is set, no other measurements or tests can be performed.
        --- The feature is not implemented yet ---

So sieht eine bei­spiel­hafte Ver­wen­dung als Nagios-/Icinga-Commands aus:

# Definitions:
#   $HOSTADDRESS$    Should be the host to check and is provided by Nagios/Icinga
#   $ARG1$           Contains the community string. In most cases, it is "public".
#   $ARG2$           Interface number
#   $ARG3$           OK Regex

# The definitions are based on the assumption, that check_hp_procurve.pl is located
# in the $USER1$ directory, next to the other Nagios plugins.

# Check if a port is up.
# returns CRITICAL on SNMP error, UNKNOWN on unknown state
# returns OK on Port Up, returns WARNING at Port Down
define command{
	command_name    check_hppc_portisup
	command_line    $USER1$/check_hp_procurve.pl -H $HOSTADDRESS$ -C $ARG1$ -T portStatus -i $ARG2$ -o "/^UP$/" -w "/^DOWN$/" -u UNKNOWN -f CRITICAL -t 5
}

# Check if a port is down.
# returns CRITICAL on SNMP error, UNKNOWN on unknown state
# returns OK on Port Down, returns CRITICAL at Port Up
define command{
	command_name    check_hppc_portisdown
	command_line    $USER1$/check_hp_procurve.pl -H $HOSTADDRESS$ -C $ARG1$ -T portStatus -i $ARG2$ -c "/^UP$/" -o "/^DOWN$/" -u UNKNOWN -f CRITICAL -t 5
}

# Check if a port is in GigaBit Mode.
# returns CRITICAL on SNMP error, UNKNOWN on unknown state
# returns OK on GigaBit, returns WARNING at 100 MBit/s, returns CRITICAL on 10 MBit/s
define command{
	command_name    check_hppc_portisgigabit
	command_line    $USER1$/check_hp_procurve.pl -H $HOSTADDRESS$ -C $ARG1$ -T portSpeed -i $ARG2$ -o "/^1([0]{9,9})$/" -w "/^1([0]{8,8})$/" -c "/^1([0]{7,7})$/" -u UNKNOWN -f CRITICAL -t 5
}

# Check if System Name is set
# returns CRITICAL on SNMP error, UNKNOWN on unknown state
# returns OK when name is set, WARNING otherwise.
define command{
	command_name    check_hppc_systemnameisset
	command_line    $USER1$/check_hp_procurve.pl -H $HOSTADDRESS$ -C $ARG1$ -T sysName -o "/^$/" -no -w "/^$/" -u UNKNOWN -f CRITICAL -t 5
}

# Check if System Location is set
# returns CRITICAL on SNMP error, UNKNOWN on unknown state
# returns OK when location is set, WARNING otherwise.
define command{
	command_name    check_hppc_systemlocationisset
	command_line    $USER1$/check_hp_procurve.pl -H $HOSTADDRESS$ -C $ARG1$ -T sysLocation -o "/^$/" -no -w "/^$/" -u UNKNOWN -f CRITICAL -t 5
}

# Check if System Contact is set
# returns CRITICAL on SNMP error, UNKNOWN on unknown state
# returns OK when contact is set, WARNING otherwise.
define command{
	command_name    check_hppc_systemcontactisset
	command_line    $USER1$/check_hp_procurve.pl -H $HOSTADDRESS$ -C $ARG1$ -T sysContact -o "/^$/" -no -w "/^$/" -u UNKNOWN -f CRITICAL -t 5
}

# Check if code version is the current one.
# returns CRITICAL on SNMP error
# returns OK when version matches (see $ARG3$, and set $ARG2$ to 0) is set, WARNING otherwise.
# Example: check_hppc_version!public!0!"/P\.1\.1\.17/i"
define command{
	command_name    check_hppc_version
	command_line    $USER1$/check_hp_procurve.pl -H $HOSTADDRESS$ -C $ARG1$ -T sysDesc -o $ARG3$ -u WARNING -f CRITICAL -t 5
}

Diese Bei­spiele für Com­mands sind selbst­ver­ständ­lich auch im Download-Paket enthalten.

Ich hoffe, dass Plu­gin hilft jeman­dem. Über kon­struk­ti­ves Feed­back freue ich mich selbstverständlich.

Die jeweils aktu­elle Ver­sion gibt es hier zum ♦ Down­load.

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Was ist nur mit diesem Kino los?

So man­ches Mal zieht es mich dann doch ins Kino. Auch am gest­ri­gen Frei­tag­abend war es mal wie­der soweit. Ich freute mich sehr auf den neuen Muppets-Film. Doch lei­der wurde der Genuss eines sehr guten und kurz­wei­li­gen Films im Main­zer Cine­Star deut­lich durch das Drum­herum getrübt.

Das Main­zer Cine­Star, einst ein hoch­mo­der­nes Kino, ist in die Jahre gekom­men. An allen Ecken und Enden fal­len Farbe und Putz her­un­ter, an den Decken feh­len Decken­plat­ten, auf­ge­ris­sene Stel­len im Tep­pich wer­den in den Gän­gen und auf den Trep­pen mit Kle­be­band not­dürf­tig zusam­men­ge­hal­ten. Die Sitze wir­ken selbst bei Schum­mer­licht optisch siffig, kaputt und durch­ge­ses­sen und füh­len sich auch so an. Der obli­ga­to­ri­sche Toi­let­ten­gang vor der Vor­stel­lung wird zur Qual. Zum Glück las­sen sich bestimmte Dinge im Ste­hen erledigen.

Nein, das hat so gar nichts mehr von einer gemüt­li­chen Abend­ge­stal­tung. Wenn man nun bedenkt, dass man mit zwei bis drei Leu­ten alleine 18,00 bis 27,00 EUR für die Ein­tritts­kar­ten (ohne 3D und ohne Über­länge) berap­pen muss, ist das wirk­lich bit­ter. Es mag sein, dass hier die Film­ver­lei­her mäch­tig die Hand auf­hal­ten. Aber wenn die Kinos nicht die Mög­lich­keit haben, sich in Schuss zu hal­ten, dürfte das wohl auch nega­tive Aus­wir­kun­gen auf das Geschäft der Ver­lei­her haben.

Da ich aber auch nicht bereit bin, zig Kilo­me­ter in ein ande­res Kino zu fah­ren, bleibt nur eine Lösung für mich: Die DVD oder Blu­Ray für 12,00 EUR kau­fen und dann eben ein paar Monate nach dem Kino­start im Heim­kino genie­ßen. Die Couch ist nicht durch­ge­ses­sen, die Getränke sind bil­li­ger, mein Sound­sys­tem klap­pert sich nicht zu Tode und trotz des klei­ne­ren Bil­des ist die Bild­qua­li­tät sub­jek­tiv bes­ser. Auch der Park­platz kos­tet nichts extra und es gibt einen „Pause”-Knopf. Und wenn ich will, kann ich mir den Film immer wie­der ansehen.

Was ist nur mit die­sem Kino los? Wo sind die Vor­teile des Kinos geblie­ben? Für das Main­zer Cine­Star kann ich für mich lei­der keine mehr ent­de­cken. Wirk­lich schade.

Liebe CineStar-Leitung, bitte bringt euren Laden wie­der auf Vor­der­mann. Denn so ist das Kino nicht mehr ein­la­dend, son­dern nur noch abschre­ckend. Es wird wirk­lich Zeit, denn bereits vor weit über einem Jahr wurde ver­spro­chen, Abhilfe zu schaf­fen. Viel­leicht galt das damals auch nur für die kaputte Sirup-Leitung. Viel­leicht hilft es auch, sich gele­gent­lich über die Bewer­tun­gen des eige­nen Ladens zu infor­mie­ren. Viel­leicht ist ja auch an der Ankün­di­gung vom Okto­ber letz­ten Jah­res, näm­lich einen sie­ben­stel­li­gen Betrag in die Sanie­rung ste­cken zu wol­len, was dran. Ob das aller­dings für den Glanz frü­he­rer Tage reicht, bleibt abzuwarten.

Trotz alle­dem, der Film war klasse. Ein bril­li­an­ten Jason Segel und unglaub­lich viele Cameo-Auftritte. Unter­halt­same, leichte Kost mit abso­lu­tem Kult­fak­tor. Der Strei­fen hat es direkt auf den BluRay-Wunschzettel geschafft.

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Geocaching-App „CacheSense” (ehemals CacheBerry) für BlackBerry® günstiger bekommen

Die Appli­ka­tion

CacheBerry (Quelle: www.cacheberry.com)

Cache­Berry (Quelle: www.cacheberry.com)

Cache­Sense, der Nach­fol­ger von Cache­Berry, ist eine sehr gut nutz­bare BlackBerry®-App für’s Geo­ca­chen zwi­schen­durch. Dabei sind keine auf­wän­di­gen Pocket Que­ries oder ähnli­che Aktio­nen not­wen­dig, um Caches in die Soft­ware zu laden. Dies geschieht auf Wunsch direkt online, abhän­gig von der aktu­el­len Position.

Test und Beschaf­fung der Vollversion

Auf die Soft­ware wurde ich durch eine kos­ten­lose Test­ver­sion aus der Black­Berry® App­World auf­merk­sam. Wäh­rend der Suche nach wei­te­ren Infor­ma­tio­nen stol­perte ich über die Web­site der App. Dort wird die Regis­trie­rung für 9,99 USD ange­bo­ten. In der App­World kos­tet diese jedoch 9,99 EUR. Also nahm ich die Regis­trie­rung beim Anbie­ter direkt vor.

Durch die Zah­lung per Pay­Pal® wurde der Betrag in EUR von der Kre­dit­karte abge­bucht, so dass es kein Aus­lands­ein­satz war. Beim aktu­el­len Wech­sel­kurs kos­tete die Soft­ware dann 7,59 EUR. Klein­vieh macht auch Mist.

Bewer­tung der Applikation

Noch ist es ein klein wenig zu früh für eine aus­führ­li­che Bewer­tung. Die Soft­ware möchte auch sicher­lich nicht in Kon­kur­renz zu den eta­blier­ten GPS-Geräten tre­ten, aber für das „Spaß­ca­chen” zwi­schen­durch und ohne Vor­be­rei­tung ist das sicher eine sehr gute Alternative.

Aller­dings sollte man sich dar­über im Kla­ren sein, dass der Akku-Durst des Black­Ber­rys bei der Ver­wen­dung die­ser App deut­lich ansteigt.

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(Fast) kanadisch: Pumpkin Pie (Kürbiskuchen)

Rezept für haus­ge­mach­ten Kür­bis­ku­chen (Pump­kin Pie)

Hausgemachter Kürbiskuchen mit Schlagsahne

Haus­ge­mach­ter Kür­bis­ku­chen mit Schlagsahne

Das Ern­te­dank­fest steht vor der Tür, und die­ses Mal wol­len wir ein paar kana­di­sche Spe­zia­li­tä­ten auf­ti­schen — natür­lich nicht, ohne vor­her ein­mal Pro­be­zu­ko­chen bzw. in die­sem Falle Probezubacken.

Die Grund­idee für die Zube­rei­tung stammt von einer guten Freun­din aus Hin­ton (Alberta, Kanada). Die Grund­re­zepte für den Mür­be­teig und die Fül­lung stam­men vom Nut­zer Shi­mone bei Chefkoch.de, jedoch haben wir bei­des ein klein wenig abgewandelt.

Die Zube­rei­tung ist nicht ganz unauf­wän­dig, aber es lohnt sich.

Zuta­ten für einen Kürbiskuchen

Für den Mürbeteig

  • 200 g Wei­zen­mehl Typ 405
  • 1 Tee­löf­fel Backpulver
  • 1–2 Mes­ser­spit­zen Salz
  • 100 g Backmagarine
  • 75 g brau­ner Rohrzucker
  • 2 EL Zitro­nen­saft (kein Konzentrat!)
  • 1 Eigelb

Für die Kürbisfüllung

  • 750 g fri­sches Hokkaidō-Kürbis-Fleisch (ca. 2 Kürbisse)
  • ca. 150 ml Was­ser (zum Einkochen)
  • 175 g brau­ner Rohrzucker
  • 3 Ess­löf­fel brau­ner Rohr­zu­cker (zum Darüberstreuen)
  • 3 Eier
  • 150 g Frisch­käse Doppelrahmstufe
  • 4–5 Mes­ser­spit­zen gemah­le­ner Ingwer
  • 2 Tee­löf­fel Zimt
  • 1 Mes­ser­spitze Nelkenpulver

Zum Backen

  • Eine 26 cm Springform
  • Etwas Back­ma­ga­rine zum Ein­fet­ten (wenn die Back­form nicht beschich­tet ist)
  • ca. 35x35 cm Backpapier

Zum Ser­vie­ren

  • Fri­sche Schlagsahne

Zube­rei­tung

Zunächst wird der Mür­be­teig zube­rei­tet. Dazu wer­den die Teig­zu­ta­ten in eine Rühr­schüs­sel gege­ben und mit einem Hand­rühr­ge­rät mit Knet­ha­ken grob durch­mischt. Danach wird der Teig mit der Hand glatt gekne­tet. Ist der Teig schön glatt und gleich­mä­ßig, wird er in Frisch­hal­te­fo­lie ein­ge­schla­gen und in den Kühl­schrank gelegt. Dort ver­bleibt er für min­des­tens 1 Stunde.

In der Zwi­schen­zeit wird das Fleisch aus den Kür­bis­sen geraus­ge­holt. Dabei muss dar­auf geach­tet wer­den, dass keine Kerne im Fleisch ver­blei­ben. Die Kür­bis­fleisch­stü­cke wer­den nun in einem Topf mit dem Was­ser erwärmt und mit einem Pürier­stab zu einem fei­nen gleich­mä­ßi­gen Mus zer­klei­nert. Die Masse wird nun ca. 15–20 Minu­ten ein­ge­kocht, um über­schüs­si­ges Was­ser zu ver­lie­ren. Die Masse ist dann fer­tig, wenn sie schön dick­flüs­sig ist. Der Topf wird nun vom Herd genom­men und ca. 30 Minu­ten mit offe­nem Deckel abküh­len las­sen. Nun wird der Frisch­käse unter­ge­mischt. Als letz­tes fol­gen die Gewürze.

Nun wird die Spring­form zum Backen vor­be­rei­tet. Dazu wird der Boden mit dem Back­pa­pier bedeckt und dann der Ring auf­ge­setzt, so dass der Ring das Back­pa­pier fest­klemmt. Sofern die Back­form nicht anti­haft­be­schich­tet ist, wird der Rand nun innen dünn mit Back­ma­ga­rine eingefettet.

Die Stunde Ruhe­zeit für den Mür­be­teig sollte nun abge­lau­fen sein und so ist nun ein guter Zeit­punkt, den Umlufto­fen auf 180 °C vorzuheizen.

Der Teig wird aus dem Kühl­schrank genom­men und in zwei Hälf­ten geteilt. Die erste Hälfte wird dazu ver­wen­det, den Boden zu for­men. Mit der zwei­ten Hälfte wird der Rand geformt. Die­ser sollte etwa drei-vier Fin­ger hoch sein. Als letz­tes wird nun die Kür­bis­masse gleich­mä­ßig eingefüllt.

Der Kuchen kommt nun für eine Stunde bei 180 °C in den Backofen.

Nach Ende der Back­zeit wird der Kuchen gleich­mä­ßig mit brau­nem Rohr­zu­cker bestreut. Der Kuchen sollte nun eine Zeit lang abkühlen.

Ser­viert wird der Kuchen dann mit fri­scher Schlagsahne.

Guten Appe­tit!

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Google® Analytics gegen Piwik ausgetauscht

Piwik Open Source Web Analytik

Piwik Open Source Web Analytik

Klei­nes Früh-Projekt erle­digt: Ich habe hier für mei­nen Blog Google® Ana­lytics gegen eine eigene Instal­la­tion von Piwik ausgetauscht.

Nicht jeder ist ein Freund des gro­ßen Google®-Konzerns und möchte, dass die­ser Daten sam­melt. Da mir per­sön­lich jedoch gleich ist, wie meine Sta­tis­ti­ken ent­ste­hen, habe ich mich dazu ent­schlos­sen, sowohl das Word­Press Plu­gin „StatSur­fer” als eben auch Google® Ana­lytics abzu­schaf­fen und auf eine selbst­ge­hos­tete Lösung zu set­zen, bei der die Statistik-Daten hier in Deutsch­land gespei­chert und aus­ge­wer­tet wer­den — und das auch nicht durch Drit­t­un­ter­neh­men, son­dern durch mich selbst.

Mal sehen, wie sich Piwik macht. Ich werde dar­über berichten.

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Offener WLAN-Brief an Marcel D’Avis von 1&1

Sehr geehr­ter Herr D’Avis,

mit eini­gem Erstau­nen habe ich soeben einen Wer­be­spot Ihres Unter­neh­mens gese­hen. Zwar scheint die­ser schon seit eini­ger Zeit zu lau­fen, doch meine Fern­seh­ge­wohn­hei­ten kon­fron­tie­ren mich eher sel­ten mit Wer­bung. Daher möchte ich mich für die späte Reak­tion entschuldigen.

Dem Inhalt des Spots ent­nehme ich, dass sich Ihre Kun­den nichts mehr als grö­ßere WLAN-Reichweite wün­schen. Schön, dass Sie eine Lösung anbie­ten kön­nen — auch wenn mich wun­dert, dass nicht eher Dinge wie eine kos­ten­lose Hot­line oder ein­fa­cher gestrickte Ver­träge ange­fragt wer­den. Sie machen einen so sym­pa­thi­schen und auf­rich­ti­gen Ein­druck. Ich glaube Ihnen also, dass die WLAN-Reichweite einer der Haupt­wün­sche ist.

Ich muss sagen, ich bin begeis­tert, Herr D’Avis. Die Bil­der spre­chen eine deut­li­che Spra­che. Ich glaube Ihnen, dass Sie auf dem Bal­kon vor Ihrem Büro noch vol­len Emp­fang haben (sofern die Bal­kon­tür offen bleibt). Aber im fah­ren­den Auf­zug wird es doch schon knapp mit dem „vol­len Emp­fang”, auch wenn die­ser aus Glas ist.

Ich gebe zu, ich kenne nicht die bau­li­che Beschaf­fen­heit des Gebäu­des, durch dass Sie von der Kamera beglei­tet wer­den. Und so muss ich in Betracht zie­hen, dass es ledig­lich aus Japan­pa­pier, Frisch­hal­te­fo­lie, Spu­cke und Papp­ma­ché besteht, wel­cher dünn mit­tels Air­brush mit einer Beton­mus­te­rung über­zo­gen wurde. Daher muss ich Ihren aus­ge­feil­ten und fort­schritt­li­chen Mess­in­stru­men­ten glauben.

Auf Ihrem Note­book zei­gen Sie eine Wahn­sinns­soft­ware, die Ihnen nahezu bild­schirm­fül­lend den aktu­el­len Emp­fangs­sta­tus anzeigt. Und das ohne jeden Ein­bruch, egal, wo sie sich befin­den. Ich gehe ein­fach mal davon aus, dass sie den Ver­brau­cher nicht mit einer schnö­den Illus­tra­tion täu­schen wol­len. Bleibt also die Frage, ab wann Ihre Mega­soft­ware einen Bal­ken weni­ger anzeigt. Mög­li­cher­weise erst beim Ver­bin­dungs­ab­bruch? Da ich hier nur spe­ku­lie­ren kann, lasse ich es lieber.

Wie gesagt, wir waren beim Auf­zug. Nun gut. Hier hat es also noch Emp­fang. Danach wech­seln Sie auf das Dach des Gebäu­des. Und selbst hier vol­ler Emp­fang. Sogar noch drau­ßen im Feld, geschätzt 200 Meter Luft­li­nie vom Gebäude, in dem er arg­lose Ver­brau­cher den Access Point ver­mu­tet, ent­fernt. Mei­nen Respekt. Der WLAN-Access-Point (ist wohl eine AVM Fritz!Box WLAN 7320 — könnte ein Spe­zi­al­mo­dell für 1&1 sein) scheint mit einem lan­gen Ver­län­ge­rungs­ka­bel und mög­li­cher­weise einem Strom­ge­ne­ra­tor für den Ein­satz im freien Feld gelie­fert zu wer­den. Aber gut, ich höre kei­nen Gene­ra­tor rau­schen und auch kein Kabel stört das Bild. Es wird also alles seine Rich­tig­keit haben.

Nun gut, Herr D’Avis, Sie haben zwar nir­gends behaup­tet, dass Sie immer den glei­chen Access Point ver­wen­den, aber wäre es nicht so, käme es einer Täu­schung doch schon sehr nahe. Ich glaube stets an das Gute, und daher auch daran, dass Sie nie­man­den bewusst täu­schen wol­len — schon gar keine zukünf­ti­gen Neukunden.

Sehr geehr­ter Herr D’Avis, glau­ben Sie nicht, dass Ihre Marketing-Abteilung mit die­sen voll­mun­di­gen Ver­spre­chun­gen etwas über das Ziel hin­aus­ge­schos­sen ist? Oder lie­fern Sie nun mit jedem DSL-Zugang auch gleich­zei­tig noch einen LTE-/UMTS-Stick mit, um die Reich­weite zu garan­tie­ren? Klä­ren Sie mich auf, ich bin neugierig.

Ich unter­stel­len Ihnen nichts Böses, Herr D’Avis — ver­ste­hen Sie mich bitte nicht falsch. Sie prä­sen­tie­ren immer wie­der, dass sich Ihr Unter­neh­men sehr und viel­leicht sogar mehr als der Mit­be­werb für die Zufrie­den­heit der Kun­den ein­setzt — das begrüße ich natür­lich sehr. Und zufrie­dene Kun­den sind wich­tig. Daher wird es bestimmt so sein, dass der Wer­be­spot nicht zu viel verspricht.

Ich setze mich nur kri­tisch mit Infor­ma­tio­nen aus­ein­an­der, die ich als wehr­lo­ser Ver­brau­cher vor­ge­setzt bekomme. Und damit Sie über meine Infor­ma­ti­ons­grund­lage Bescheid wis­sen, hier der von Ihrem Unter­neh­men bei einer gro­ßen Video-Plattform hoch­ge­la­dene Werbespot:

 

Ich bin mal auf die flä­chen­de­ckende Ein­füh­rung gespannt — wenn dann alle 1&1-Neukunden über ein sol­ches Gerät ver­fü­gen und in der Umge­bung alle Kanäle dop­pelt, drei– und vier­fach belegt sind. Das wird ein Spaß — vor allem in gro­ßen Mehr­fa­mi­li­en­häu­sern. Schön wäre das aller­dings für sehr länd­li­che Gebiete. Da reicht dann ein DSL-Zugang, um eine Gemeinde von 100–200 Ein­woh­nern flä­chen­mä­ßig mit WLAN zu ver­sor­gen. Sen­sa­tio­nell. Ande­rer­seits gibt es dafür LTE.

Ich freue mich auf Ihre Ant­wort und ver­bleibe
mit freund­li­chen Grüßen

Juer­gen Edelbluth

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